Das Setting von Fort Alamo
Die legendäre Schlacht um Fort Alamo (Texas) fand im Frühjahr 1836 als Teil des mexikanischen Unabhängigkeitskriegs statt. Etwa 200 texanische Verteidiger, darunter bekannte Namen wie William Travis, James Bowie und Davy Crockett, wurden 13 Tage lang von einer großen mexikanischen Armee unter General Santa Anna belagert. Am 6. März 1836 stürmte die mexikanische Armee das Alamo. Alle Verteidiger wurden getötet. Die Niederlage wurde später zum Symbol für den texanischen Unabhängigkeitskampf.
Nach der Schlacht war das Fort lange mehr Mahnmal als Hoffnung. Doch um 1865 begann sich rund um die Ruinen neues Leben zu sammeln. Wir Siedler haben das neue Alamo auf den Ruinen wieder aufgebaut. Händler errichteten Läden, Rancher suchten Kredite, Familien blieben.
In den 1870ern und 1880ern, gab es Konflikte mit den Comanche und anderen Stämmen sowie den Ausbau von Eisenbahnlinien. Die Zeit war geprägt von Grenzkonflikten, Siedlungsausweitung und wirtschaftlicher Veränderung. Direkt um das Gebiet von Fort Alamo, dem heutigen San Antonio, waren vor allem die Payaya People, ein Teilstamm der Coahuiltecan ansässig. Diese Gruppen lebten bereits dort, bevor spanische Missionen errichtet wurden. Später wurden die Lipan Apache auch in der Region aktiv, aber die ursprünglichen Bewohner waren vor allem diese sesshaften Gruppen.
Die Bank of Alamo wurde zum Herz der jungen Stadt und wuchs schneller als jede andere Institution, mit Filialen weit über die Region hinaus.
Die Jahre bis 1881 waren unruhig. Überfälle durch Indigene, mexikanische Banden und Gesetzlose hielten die US Army immer wieder im Fort. Die Frisco Railroad überlegte, ob sie vielleicht Gleise bis Fort Alamo legen sollte.
Als die Soldaten 1883 überraschend abzogen, erklärte man die Gegend für sicher. Die Stadt prosperierte weiter, doch unter der Oberfläche blieb eine spürbare Unruhe. Denn mit dem Abzug der Armee kehrten alte Gerüchte zurück…
Schon seit der legendären Schlacht erzählten sich die Menschen von einem verschwundenen Goldschatz, der angeblich in den letzten Tagen des Forts hastig versteckt wurde. Soldzahlungen, private Vermögen, kirchliches Gold. Niemand wusste, wo der Schatz lag, nur dass er nie gefunden worden war.
Städte in der Nähe von Fort Alamo:
New Braunfels
San Marcos
Seguin
Boerne
Kerrville
Indigene Stämme um 1880 im Großraum Texas:
Comanche
Kiowa
Lipan Apache
Tonkawa